Schwerpunkte

Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Neubau Experimentierhalle 1

Der Neubau der Experimentierhalle 1 (Exh1) an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz erforderte umfangreiche Abdichtungsarbeiten. Für die unterirdische Halle, die eine Druckwasserbeanspruchung von bis zu 4,50 Metern aushalten muss, wurden Abdichtungen nach DIN 18533-2 mit Bitumenbahnen sowohl als weiße als auch als schwarze Wanne umgesetzt.

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Parkdecks Neubau und Sanierung

Eingeschossige Parkdecks, mehrgeschossige Hochgaragen und Tiefgaragen<br>
Planung und Überwachung der Abdichtungsarbeiten.

PLANUNG AUSFÜHRUNG ÜBERWACHUNG VON BAUWERKSABDICHTUNG

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AUFGABEN DER ABDICHTUNG

Der Parkdeckbelag beginnt ab Oberkante Rohdecke und endet mit der Stellplatzmarkierung.
Die einzelnen Funktionsschichten müssen Anforderungen an den Brand-, Feuchte-, Schall- und Wärmeschutz, an die Bauwerksabdichtung und Entwässerung, Gebäudetechnik und Ausstattung erfüllen. Zudem muss die Nutzschicht, die den oberen Abschluss des Parkdeckbelages darstellt, sehr verschleißfest gegenüber der mechanischen Beanspruchung durch  Überrollungen sein. Insbesondere die in Kurven auftretenden Radialkräfte der Reifen stellen ihre Leistungsfähigkeit über die gesamte Lebensdauer auf die Probe.

Aus diesem Grunde haben sich Beton und Gussasphalt gegenüber Beschichtungen aus Kunstharz bewährt. Die Dauerhaftigkeit ist abgestellt auf ca. 50 Jahre. Die Lebensdauer von Kunstharzbeschichtungen, bei denen die Funktionen Abdichtung und Nutzschicht von einer ca. 5 mm dicken Schicht erfüllt werden muss, beträgt dagegen nur ca. 10 Jahre.

In Wirtschaftlichkeitsberechnungen ist diesem Sachverhalt Rechnung zu tragen.

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WARTUNGSVERTRÄGE UND INSPEKTION

Zum Werterhalt des Bauwerks und zur Sicherstellung der Funktionsschichten können regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten beitragen

MERKMALE DER ABDICHTUNG

Wärmegedämmte Parkdeckbeläge werden entweder als Warm- oder  Umkehrdach ausgebildet. Beide Systeme erfordern oberhalb der Wärmedämmung eine Druckverteilungsschicht, die nur aus Beton und nicht aus Gussasphalt besteht. Die Abdichtung besteht aus zweilagig ausgeführten Polymerbitumenbahnen, die in einem ausreichenden Gefälle verlegt werden müssen, das in der Hauptrichtung 2% nicht unterschreiten sollte.

Parkdeckbeläge ohne Wärmedämmung werden mit einer Epoxydharzgrundierung, einer hitzebeständigen Schweißbahn und einer zweilagigen Gussasphaltschicht, bei der die erste Lage die Schutzschicht und die zweite Lage die Deckschicht bildet, ausgeführt.

Bewegungsfugen der tragenden Decken sollten sowohl bei wärmegedämmten als auch bei nicht wärmegedämmten Parkdeckbelägen innerhalb des Belages als Los- Festflanschkonstruktionen ausgeführt werden.

Bewertung der vorhandenen Bauwerksabdichtung und des Belages

Von entscheidender Bedeutung für den Bauherren ist die Bewertung der vorhandenen Abdichtung und Beläge in Hinblick auf den zu erwartenden Sanierungsbedarf
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Typische Bauwerke

Eingeschossige Parkdecks, mehrgeschossige Hochgaragen oder Tiefgaragen, ob frei bewittert oder nicht, auch Parkdecks, die nicht der freien Bewitterung ausgesetzt werden, müssen besonders im Winter, vor eingeschlepptem, chloridversuchtem Wasser geschützt werden.

Besondere Probleme treten bei der Abdichtung von Hofkellerdecken auf. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an. Parkdecksanierungen müssen individuell geplant werden.